Montag, 22. Mai 2017

Leute im Straßencafé Ludwigsplatz

Ludwigsplatz Karlruhe, Leute im Straßencafé, Mai 2017
Sehr beliebter Platz in der westlichen Innenstadt Karlsruhes, man sitzt hier draußen, trifft viele Leute. Ludwigsplatz, Treffen der Urban Sketcher Karlsruhe am 20.5.2017.  

Ludwigsplatz

Ludwigsplatz Karlsruhe, Mai 2017
Hier war am Samstag, 20. Mai 2017 ein Treffen der Urban Sketcher Karlsruhe. Wir haben gezeichnet. Blick aufs Obere vom Brunnen, sehr neh dran, deshalb ist die SPitze perspektivisch verkürzt. Auf dem Ludwigsplatz sind Palmen in Kübeln gepflanzt. Viele Leute sitzen in Straßencafés, siehe nächstes Bild...

Donnerstag, 18. Mai 2017

Katholische Kirche St. Bernhard

St. Bernhard Karlsruhe-Oststadt, davor Baustelle, Mai 2017
Großer monumentaler katholischer Sakralbau in der Oststadt: St. Bernhard. Davor seit Monaten Baustelle, Durlacher Tor, dort geht die Straßenbahn unterirdisch in den Tunnel hinab. Fußgänger und Radfahrer wurde dort über Monate provisorisch hin und her geführt. Der Kirchturm ragt sehr hoch empor. Wie kann man ihn vernünftig mit ins Bild rücken?

Hinter der Kirche

St. Bernhard Oststadt-Karlsruhe, Hinterer Zugang
Skizziert vom Spielplatz aus. Katholische Kirche an der Durlacher Allee in der Oststadt-Karlsruhe, Mai 2017. Dort "hinter der Kirche" parken Autos. Lustig: Vorne an der Einfahrt steht ein Schild, das die Straße als "gesperrt" markiert, aber drunter ist eine Ausnahme formuliert: "Ausgenommen bei Taufen und Hochzeiten", dann darfste da Auto fahren.
Überlegung zu Sketching und Psychoanalyse: Man muss, um zur Erkenntnis des wahren Kerns zu gelangen, zunächst einmal alle Ironie ausblenden und alles wortwörtlich nehmen. So jedenfalls verfährt man in der Psychoanalyse. Jede kleinste Bemerkung, sei sie noch so nebensächlich, soll auf die Wagschale der Wahrheit gelegt werden. Man geht davon aus, dass das Unterbewusstsein sich seinen Raum und Platz sucht, danach drängt, und man geht davon aus, dass es auch über das uneigentliche Sprechen (die Ironie) sich Gehör zu verschaffen versucht. Allerdings ist die ironische Lesart mit Vorsicht zu genießen. Interessanter ist der wahre Kern.
Der Hinweis "Ausgenommen bei Taufen und Hochzeiten" ist wortwörtlich zu nehmen. Eigentlich will die Kirchengemeinde nicht, dass der Platz hinter der Kirche mit Autos zugeparkt und zugestellt ist. Aber bei Taufen und Hochzeiten gibt sie ihren Willen auf, weil in diesem Land eben ach so viele mit Auto fahren und mit Auto kommen, insbesondere zum kirchlichen Familienfest kommen sie mit ihren Autos. Psychoanalytisch ließe sich das als Kapitulation interpretieren. Ehrlich: Der Friede und die Zufriedenheit der Familienfestgesellschaft ist höher als das Interesse am zugänglichen, freien (und sicheren) Hof. 
Was macht nun das Skizzieren? Was lässt der Sketcher weg? Oft lässt er, wenn er Kirchen zeichnet, die Autos weg. Zum einen bewegen sich die Autos eben schnell, zum anderen gehören sie ja auch nicht so richtig dazu, wenn man zum Beispiel eine Kirche zeichnet. Und manchmal taucht dann aber trotzdem das fahrende, parkende Auto auf. Der wahre Kern ist beim Sketching so beliebig, dass man ihn nicht dingfest machen kann. Vielleicht spielt das Unterbewusste ja schon mit, wenn ich der Unfähigkeit unterliege, bestimmte Dinge nicht angemessen zeichnerisch auf der Skizze erfassen zu können? Den wahren Kern, dass unsere Städte nunmal total scheiße von Autos überfüllt und überfrachtet sind, will doch niemand wirklich und wahrhaftig aussprechen. Also lässt der Sketcher die Autos weg. Ist das vielleicht ein Grund? Das Unvermögen, die Schönheit der Bäume zu skizzieren (das haben viele Zeichner gemein) rührt vielleicht von der unterbewussten Unterwerfung unter Gottes Schöpfung her? Ich weiß es nicht. Es lässt sich studieren und auch das Unterbewusste lässt sich kanalisieren, professionalisieren, so dass die Unterwerfung passé den Orkus hinab gleitet.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Baustelle vor St. Bernhard

Karlsruhe: Durlacher Allee Ecke Ostendstraße, Mai 2017
Im Hintergrund die monumentale Fassade der katholischen St. Bernhard-Kirche, vorne ein Fahrrad ans Zone-30-Schild angeschlossen. Dies ist die Straßenecke Durlacher Allee Ecke Ostendstraße, dort wird gebaut, gebaut, gebaut, seit Monaten. Dort, unweit von Durlacher Tor, geht die Straßenbahn in die Erde runter, dort wurde vor über zwei Jahren der Tunnelbohrer eingesetzt. 

St. Bernhard & Vorfahrt achten

St. Bernhard in der Oststadt-Karlsruhe, Mai 2017
Im Vordergrund die Verjehrsschilder, rechts abbiegen, Vorfahrt achten, rechter Hand ist Gehsteig bzw. Fahrradweg. Und dahinter der riesige katholische Sakralbau St. Bernhard.  

Dienstag, 16. Mai 2017

St. Bernhard hinter Zone 30

St. Bernhard von der Ostendstraße aus gesehen, Mai 2017
Drum herum ist gerade überall Baustelle. Durlacher Tor heißt der große Kreuzungsbereich. Hier ein Detail, die Kirche ist sehr groß, man sieht ihre riesgie Fassade wie eine Hintergrundkulisse im Theater. Wer je als Verkehrsteilnehmer dieses Verkehrsschild (Achtung, Zone dreißig vorbei, du darfst jetzt wieder fünfzig fahren... ha, ha! Wer da fünfzig fährt, hat mit dem Teufel Schnaps getrunken) sieht, wird aus dem Blickwinkel die gewaltige Sakralbaufassade als Hintergrund wahrnehmen, vielleicht ähnlich wie in dieser Zeitung. Was macht der Sakralbau dabei tiefenpsychologisch?